Home  |  Unternehmen  |  Produkte & Services  |  Kontakt
Impressum  |  Kundenlogin

  

Produkte und Services
 ·  Customer Service
 ·  CD/DVD-Fertigung
 ·  Logistic Services
 ·  Spezifikationen zum Download
 ·  Formulare/Dokumentationen
 ·  Datenübertragung an EDC
 ·  AGB's
Referenzen

Der Weg zur Matrize

Am Anfang des Fertigungsprozesses steht einerseits ein digitalisierter Datensatz, bereitgestellt durch den Kunden, und andererseits neben weiteren notwendigen Fertigungsmaterialien, eine Glasplatte von 18 cm Durchmesser.



Nach dem Bestücken des vollautomatischen Inline-Masteringsystems mit einem Fassungsvolumen von 20 Glasplatten pro Magazin, werden diese Glasplatten zunächst mit einem fotosensitiven Lack beschichtet. Die Schichtdicke dieses Lacks ist ca. 150 nm (!) „dünn“, was dann in etwa der Höhe der später auf den CDs/DVDs vorhandenen Informationsstruktur, den sogenannten Pits, entspricht.



Ist die Trocknung des Lacks durch Aufheizen der Platte abgeschlossen, wird die Glasplatte nach einer Abkühlzeit vollautomatisch dem LaserBeamRecorder (LBR) zugeführt, der die Information mittels eines Lasers in einer von innen nach außen verlaufenden Spur in den Lack hinein belichtet. Dabei werden die Daten durch unterschiedlich lange Belichtungseinheiten und Pausen zwischen den belichteten Sequenzen verschlüsselt.


Nach dem LBR-Prozeß wird die Glasplatte durch das Robotersystem in den Developer transportiert, in dem die belichteten Partien des Fotolacks bis auf die Oberfläche der Glasplatte herausgewaschen werden.

Abschließend wird nach dem Spülen und Trocknen der Oberfläche eine wenige 1.000stel Millimeter dicke Nickelschicht auf die Informationsstruktur gesputtert, bevor der dann vollendete Master in einem Bereitstellungsmagazin abgelegt wird.
Im anschließenden galvanischen Prozess wird diese Schicht verdickt. Dazu wird in einem Nickelsulfamatbad elektrolytisch Nickel auf der gesputterten Fläche abgeschieden, bis eine Dicke von 0,3 mm erreicht ist.

Nach dem Trennen der Nickelscheibe (dem sogenannten „Vater“) von der Glasplatte, durchläuft dieser diverse Reinigungsschritte, um anhaftende Fotolack- und Elektrolytreste zu entfernen.



Vom Vater können nun – ebenfalls wieder durch galvanisches Vernickeln – bis zu zehn Negativkopien hergestellt werden: die sogenannten „Mütter“.

Während der Vater in aller Regel nach dem Erzeugen der Mütter auch zur Matrize umgearbeitet wird, dienen die Mütter als Vorlagen für je wiederum bis zu zehn galvanisch erzeugte „Söhne“, die in ihrer Struktur völlig dem Vater entsprechen. Diese Söhne werden dann zu den Matrizen umgearbeitet, indem in einem letzten Arbeitsgang die Rückseite geschliffen, das Mittelloch mit hoher Präzision gestanzt und der endgültige Außendurchmesser erzeugt wird. Die so hergestellten Matrizen werden in den Spritzgießwerkzeugen der Fertigungsmaschinen montiert.

Top | Seite zurück